Solidarität mit dem Sternberg: Rehabilitationszentrum im Westjordanland unter Bedrohung

Solidarität mit dem Sternberg: Rehabilitationszentrum im Westjordanland unter Bedrohung

Solidarität mit dem Sternberg: Rehabilitationszentrum im Westjordanland unter Bedrohung

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Solidarität mit dem Sternberg: Rehabilitationszentrum im Westjordanland unter Bedrohung

Von Johannes Große

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© Herrnhuter Missionshilfe

Nach einem Übergriff auf das Förderzentrum Sternberg bei Ramallah wächst die Sorge um die Sicherheit der Kinder, Jugendlichen und Mitarbeitenden.

Die Unterstützung des Förderzentrums Sternberg seitens der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Bad Oeynhausen geht zurück in das Jahr 2019. Damals  gab es eine erste Begegnungsreise zum Sternberg Rehabiltationszentrums, bei der auch die damalige Altstadtgemeinde vertreten war, mit dem Ziel Menschen mit Behinderungen in Palästina wirksam zu unterstützen. Heute engagieren sich im 2022 gegründeten Förderverein Sternberg e.V. Mitglieder der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Bad Oeynhausen. Bei verschiedenen Gelegenheiten, etwa beim Friedensgebet in der Auferstehungskirche am Kurpark, bei Treffen der Internationalen Gemeinde und bei Basaren, werden regelmäßig Spenden seitens der Emmausgemeinde für das Förderzentrum gesammelt.

Auch beim Basar am 1. November in der Auferstehungskirche am Kurpark kommt der Erlös dem Förderverein Sternberg e. V. zugute. Angesichts der aktuellen Bedrohungslage im Westjordanland ist diese Unterstützung besonders wichtig.

Ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen

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© Herrnhuter Missionshilfe

Das Förderzentrum Sternberg liegt zwischen Ramallah und Birzeit im nördlichen Westjordanland. Es ist eine Einrichtung der weltweiten Brüder-Unität, der Herrnhuter Brüdergemeine. Die Herrnhuter Missionshilfe aus Deutschland begleitet und unterstützt das Projekt als direkte Partnerorganisation. Der Förderverein Sternberg e. V. engagiert sich insbesondere für die Förderschule auf dem Sternberg.

Seit 1980 erhalten auf dem Sternberg Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen Förderung, Begleitung und Unterstützung. Rund 100 junge Menschen werden dort von etwa 20 Lehrkräften und Therapeutinnen unterrichtet und betreut. Neben der pädagogischen Arbeit, zu der neben der Förderschule auch ein Kindergarten sowie ein berufliches Ausbildungszentrum gehören, spielen auch Inklusion und die Zusammenarbeit mit kommunalen Verantwortlichen eine wichtige Rolle. Geleitet wird die Einrichtung von Ranya Karam, einer katholischen Christin aus Ostjerusalem.

Für die Kinder und Jugendlichen, ihre Familien und die Mitarbeitenden ist der Sternberg weit mehr als eine Fördereinrichtung: Er ist ein Ort der Gemeinschaft, der Geborgenheit und der verlässlichen Unterstützung. Eine enge Verbindung des Sternbergs besteht zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL). Der heutige Bischof Imad Haddad in Jerusalem war zuvor Pfarrer in der lutherischen Gemeinde in Ramallah und besuchte den Sternberg regelmäßig.

Übergriff am 9. Oktober 2026

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© Herrnhuter Missionshilfe

In einem Bericht an die Unterstützenden schildert Pfarrer Niels Gärtner von der Herrnhuter Missionshilfe die Ereignisse Anfang Oktober. Demnach drang am Freitag, dem 9. Oktober 2026, eine größere Gruppe jüdischer Siedler durch den Schutzzaun an der Rückseite auf das Gelände ein. Die Gruppe durchquerte das Areal und verließ es durch das offizielle Eingangstor. Da freitags wegen des islamischen Feiertages regulär kein Schulbetrieb in Palästina stattfindet, befand sich zu diesem Zeitpunkt lediglich der Wachmann auf dem Gelände.

Die Videoüberwachung zeichnete den Vorfall auf. Zunächst wurden außer der Zerstörung des Zauns keine weiteren Schäden festgestellt. Am Sonntagmorgen, dem 11. Oktober, entdeckte der Farmer des Sternbergs jedoch weitere Zerstörungen an einem Gewächshaus: Planen waren aufgeschnitten, Pflanzen ausgerissen und Kunststoffleitungen der Wasserversorgung beschädigt worden.

Nach dem Vorfall nahm die Herrnhuter Missionshilfe Kontakt zum Representative Office of Germany in Ramallah auf. Auch die deutsche Botschaft in Tel Aviv wurde von Deutschland aus informiert. Gespräche und Gefahrenanalysen dauern an.

Pfarrer Gärtner macht in seinem Bericht deutlich, dass es nicht allein um den materiellen Schaden geht. Besonders schwer wiegen die Ängste und die Verunsicherung der Menschen vor Ort. Er warnt davor, dass sich ein solcher Vorfall wiederholen und weitere Zerstörungen nach sich ziehen könnte. Wenn der Sternberg nicht länger als sicherer Zufluchtsort für Menschen mit Behinderungen gelten könne, sei die wichtige christlich geprägte Sozialarbeit gefährdet.

Evangelische Kirche von Westfalen bekundet ihre Solidarität

Auch die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich deutlich zu dem Übergriff geäußert. In einem Schreiben an die Leitung des Sternbergs verurteilte Präses Adelheid Ruck-Schröder das Eindringen auf das Gelände. Wie die Neue Westfälische am 23. Oktober 2026 berichtete, erklärte sie:

„Dass die gewalttätigen Siedler das Eigentum christlicher Einrichtungen missachten, ist in keiner Weise zu rechtfertigen.“

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© Herrnhuter Missionshilfe

Die Präses versicherte der Leiterin Ranya Karam die Solidarität und Unterstützung der Landeskirche. Sie zeigte sich entsetzt darüber,

„dass Hass und Gewalt selbst vor sozialen Einrichtungen nicht Halt machen und die schwächsten Glieder einer Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzen“.

Der Schutz von Menschen, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind, gehöre zu den grundlegenden Werten jüdischer und christlicher Ethik. Den Übergriff auf den Sternberg bezeichnete Ruck-Schröder als einen „Verrat an der eigenen Tradition“.

Die Solidarität bleibt nicht nur bei Worten: Die Notfallhilfe der Ökumene-Abteilung der Evangelischen Kirche von Westfalen hat bereits einen finanziellen Beitrag für dringend erforderliche Sicherheitsmaßnahmen bewilligt.

Auch Vertreter verschiedener christlicher Kirchen, darunter orthodoxe Geistliche und der evangelisch-lutherische Bischof Haddad, haben ihre Verbundenheit mit dem Sternberg zum Ausdruck gebracht. Bei einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Sternberg am 25. Oktober 2026 bekräftigten sie gemeinsam ihre Solidarität mit den Menschen vor Ort.

Mehr Sicherheit für das Förderzentrum

Nach dem Übergriff werden Maßnahmen ergriffen, um das Gelände künftig besser zu schützen. Dazu gehören die Reparatur des beschädigten Schutzzauns und eine Erweiterung der Videoüberwachung. Darüber hinaus ist die Errichtung eines Sicherheitszauns mit Überwachungskameras vorgesehen, um die Sicherheit der Mitarbeitenden sowie der Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

Der Förderverein Sternberg e. V. beteiligt sich ebenso wie die Evangelische Kirche von Westfalen an den notwendigen Investitionen. Für die Umsetzung der Schutzmaßnahmen werden jedoch weitere finanzielle Mittel benötigt.

Wer mag mithelfen?

Die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde möchte die Menschen auf dem Sternberg auch in dieser schwierigen Situation nicht allein lassen. Seit vielen Jahren besteht eine enge Verbindung zu der Arbeit des Förderzentrums. Gerade jetzt kommt es darauf an, diese Verbundenheit durch konkrete Hilfe zu zeigen.

Jede Spende hilft, die Sicherheit des Sternbergs zu verbessern und die wichtige Arbeit für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu erhalten. Der Förderverein Sternberg e. V. ist dankbar für jede Unterstützung.

Spendenkonto
Förderverein Sternberg e. V.
KD-Bank Dortmund
IBAN: DE84 3506 0190 1400 3350 16
BIC: GENODED1DKD

Weitere Informationen zur Arbeit des Förderzentrums und zur Situation vor Ort finden Sie unter:

"Herrnhuter Missionshilfe – Palästina"
(https://www.herrnhuter-missionshilfe.de/laender/palaestina)

"Förderverein Sternberg e. V."
(https://www.sternbergverein.de)

Solidarität bedeutet, hinzusehen, beizustehen und zu helfen. Lassen wir die Kinder, Jugendlichen und Mitarbeitenden auf dem Sternberg nicht allein.

Text: 2026 Ev. Emmaus-KG BO
Bilder mit freundlicher Genehmigung der Herrnhuter Missionshilfe

  


Leichte Sprache

Von Johannes Große

Wir halten zum Sternberg

Hilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Westjordanland

Das Förder-Zentrum Sternberg liegt im Westjordanland. Dort leben und lernen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Am 9. Oktober 2026 gab es einen Übergriff auf das Gelände. Eine Gruppe von jüdischen Siedlern drang auf das Gelände ein. Sie zerstörte einen Teil des Zauns. Später wurden weitere Schäden entdeckt:

  • Ein Gewächshaus wurde beschädigt.

  • Pflanzen wurden ausgerissen.

  • Wasser-Leitungen wurden zerstört.

Die Kinder und Jugendlichen waren zu diesem Zeitpunkt nicht im Förder-Zentrum. Es war Freitag. An diesem Tag findet dort normalerweise kein Schul-Unterricht statt.

Trotzdem macht der Vorfall vielen Menschen Angst. Sie fragen sich: Ist der Sternberg noch ein sicherer Ort?

Ein wichtiger Ort für Kinder und Jugendliche

Das Förder-Zentrum Sternberg gibt es seit 1980. Es liegt zwischen Ramallah und Birzeit.

Dort werden etwa 100 Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen betreut und gefördert. Rund 20 Lehrkräfte und Therapeutinnen arbeiten dort.

Zum Sternberg gehören:

  • eine Förder-Schule,

  • ein Kinder-Garten,

  • ein Ausbildungs-Zentrum.

Die Kinder und Jugendlichen lernen dort wichtige Dinge für ihr Leben. Sie bekommen Unterstützung und können Gemeinschaft erleben.

Der Sternberg ist für viele Familien ein besonders wichtiger Ort. Sie wissen: Ihre Kinder sind dort gut aufgehoben.

Viele Menschen zeigen ihre Solidarität

Die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde Bad Oeynhausen unterstützt den Sternberg bereits seit 2019.

Auch die Evangelische Kirche von Westfalen steht an der Seite des Förder-Zentrums. Präses Adelheid Ruck-Schröder hat den Übergriff verurteilt.

Sie sagt: Gewalt und Hass dürfen nicht einmal vor sozialen Einrichtungen Halt machen.

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat bereits Geld für erste Schutz-Maßnahmen zugesagt.

Auch Vertreter verschiedener christlicher Kirchen haben ihre Unterstützung gezeigt. Am 25. Oktober 2026 gab es einen gemeinsamen Gottesdienst auf dem Sternberg.

Der Sternberg braucht weitere Hilfe

Das Gelände soll besser geschützt werden.

Dafür sind verschiedene Maßnahmen geplant:

  • Der beschädigte Zaun wird repariert.

  • Die Video-Überwachung wird erweitert.

  • Ein zusätzlicher Sicherheits-Zaun soll gebaut werden.

  • Weitere Überwachungs-Kameras sollen installiert werden.

Diese Maßnahmen kosten Geld. Deshalb werden dringend weitere Spenden gebraucht.

Bitte helfen Sie mit!

Die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde möchte die Menschen auf dem Sternberg nicht allein lassen.

Auch Sie können helfen!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie:

  • den Schutz der Kinder und Jugendlichen,

  • die Sicherheit der Mitarbeitenden,

  • den Erhalt der wichtigen Arbeit des Förder-Zentrums.

Beim Basar am 1\. November in der Auferstehungskirche am Kurpark werden ebenfalls Spenden für den Sternberg gesammelt. Der Erlös geht an den Förderverein Sternberg e. V.

So können Sie spenden

Förderverein Sternberg e. V.

KD-Bank Dortmund

IBAN: DE84 3506 0190 1400 3350 16

BIC: GENODED1DKD

Weitere Informationen finden Sie im Internet:

Herrnhuter Missionshilfe – Palästina
(https://www.herrnhuter-missionshilfe.de/laender/palaestina)

Förderverein Sternberg e. V.
(https://www.sternbergverein.de)

Jede Spende hilft!

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass der Sternberg ein sicherer Ort bleibt.

Wir stehen an der Seite der Kinder, Jugendlichen und Mitarbeitenden auf dem Sternberg.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Text: 2026 Ev. Emmaus-KG BO
Bilder mit freundlicher Genehmigung der Herrnhuter Missionshilfe


Englisch

By Johannes Große

Solidarity with Sternberg: Rehabilitation Centre in the West Bank Under Threat

Following an attack on the Sternberg Support Centre near Ramallah, concerns are growing about the safety of the children, young people and staff. The Protestant Emmaus Parish in Bad Oeynhausen stands in solidarity with the people on the ground and is calling for continued support for the centre's vital work.

The Protestant Emmaus Parish in Bad Oeynhausen has been supporting the Sternberg Support Centre since 2019. It was in that year that the first visit to the Sternberg Rehabilitation Centre took place. Representatives of the then Altstadt Parish also took part in the trip, whose aim was to provide effective support for people with disabilities in Palestine.

Today, members of the Protestant Emmaus Parish in Bad Oeynhausen are involved in the Sternberg Support Association (Förderverein Sternberg e. V.), founded in 2022. On various occasions, including peace prayers at the Church of the Resurrection in the Kurpark, meetings of the International Congregation and charity bazaars, the Emmaus Parish regularly collects donations for the support centre.

The proceeds from the bazaar on 1 November at the Church of the Resurrection in the Kurpark will also go to the Sternberg Support Association. In view of the current threats in the West Bank, this support is particularly important.

A Safe Place for Children and Young People with Disabilities

The Sternberg Support Centre is located between Ramallah and Birzeit in the northern West Bank. It is an institution of the worldwide Moravian Church, also known as the Unitas Fratrum. The Moravian Mission (Herrnhuter Missionshilfe) in Germany supports and accompanies the project as its direct partner organisation. The Sternberg Support Association is particularly committed to supporting the special needs school at Sternberg.

Since 1980, children and young people with intellectual disabilities have received education, guidance and support at Sternberg. Around 100 young people are taught and cared for by approximately 20 teachers and therapists.

In addition to its educational work, which includes a special needs school, a kindergarten and a vocational training centre, inclusion and cooperation with local authorities also play an important role. The institution is headed by Ranya Karam, a Catholic Christian from East Jerusalem.

For the children and young people, their families and the staff, Sternberg is far more than just a support facility: it is a place of community, security and reliable care.

Sternberg also maintains close ties with the Evangelical Lutheran Church in Jordan and the Holy Land (ELCJHL). The current Bishop, Imad Haddad of Jerusalem, previously served as pastor of the Lutheran congregation in Ramallah and regularly visited Sternberg.

Attack on 9 October 2026

In a report to supporters, Pastor Niels Gärtner of the Moravian Mission describes the events that took place in early October.

According to the report, on Friday, 9 October 2026, a larger group of Jewish settlers entered the premises by breaking through the security fence at the rear of the property. The group crossed the grounds and left through the main entrance gate.

As Friday is a regular day without school in Palestine because of the Islamic holy day, only the security guard was present on the premises at the time.

The video surveillance system recorded the incident. Initially, no damage other than the destruction of the fence was identified. However, on Sunday morning, 11 October, the Sternberg farmer discovered further damage to a greenhouse: plastic sheeting had been cut, plants had been uprooted and plastic water supply pipes had been damaged.

Following the incident, the Moravian Mission contacted the Representative Office of Germany in Ramallah. The German Embassy in Tel Aviv was also informed from Germany. Discussions and security assessments are ongoing.

In his report, Pastor Gärtner makes clear that the issue goes far beyond the material damage. The fear and uncertainty experienced by the people on the ground are of particular concern. He warns that such an incident could happen again and lead to further destruction.

If Sternberg can no longer be regarded as a safe haven for people with disabilities, its important Christian-based social work will be at risk.

Protestant Church of Westphalia Expresses Its Solidarity

The Protestant Church of Westphalia has also spoken out clearly against the attack. In a letter to the leadership of Sternberg, President Adelheid Ruck-Schröder condemned the intrusion onto the premises.

As reported by the Neue Westfälische newspaper on 23 October 2026, she stated:

“Violent settlers showing disregard for the property of Christian institutions cannot be justified in any way.”

The President assured Ranya Karam, the director of Sternberg, of the regional church's solidarity and support. She expressed her dismay

“that hatred and violence do not even stop at social institutions and that the most vulnerable members of society are being subjected to fear and terror.”

Protecting people who are particularly dependent on support is one of the fundamental values of both Jewish and Christian ethics. Ruck-Schröder described the attack on Sternberg as a “betrayal of one's own tradition”.

This solidarity is not limited to words: the Emergency Aid Fund of the Ecumenical Department of the Protestant Church of Westphalia has already approved a financial contribution towards urgently needed security measures.

Representatives of various Christian churches, including Orthodox clergy and Lutheran Bishop Haddad, have also expressed their solidarity with Sternberg. At an ecumenical service held at Sternberg on 25 October 2026, they jointly reaffirmed their support for the people there.

Improving Security at the Support Centre

Following the attack, measures are being taken to improve the security of the premises. These include repairing the damaged security fence and expanding the video surveillance system.

In addition, plans are underway to construct a security fence equipped with surveillance cameras in order to improve the protection of staff, children and young people.

The Sternberg Support Association and the Protestant Church of Westphalia are both contributing to the necessary investments. However, further financial resources are needed to implement the planned security measures.

Would You Like to Help?

The Protestant Emmaus Parish wants the people at Sternberg to know that they are not alone, even in this difficult situation. The parish has maintained close ties with the work of the support centre for many years. Especially now, it is important to turn this solidarity into practical assistance.

Every donation helps improve the security of Sternberg and preserve its vital work for children and young people with disabilities. The Sternberg Support Association is grateful for every contribution.

Donation account
Förderverein Sternberg e. V. KD-Bank Dortmund
IBAN: DE84 3506 0190 1400 3350 16 BIC: GENODED1DKD

Further information about the work of the support centre and the situation on the ground can be found at:

Moravian Mission – Palestine
(Sternberg Support Association
(
https://www.sternbergverein.de)

Solidarity means seeing, standing alongside and helping. Let us not leave the children, young people and staff at Sternberg alone.

Text: 2026 Ev. Emmaus-KG BO
Images courtesy of Herrnhuter Missionshilfe

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