Mit dem Fahrrad durch Emmaus - unterwegs mit den Konfis

Mit dem Fahrrad durch Emmaus - unterwegs mit den Konfis

Mit dem Fahrrad durch Emmaus - unterwegs mit den Konfis

# Aktionen Kinder- und Jugendarbeit

Mit dem Fahrrad durch Emmaus - unterwegs mit den Konfis

Von Johannes Große

Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, hieß es für die Konfirmandengruppe von Pfarrer Mengel: aufs Rad steigen und los geht’s! Eingeladen waren alle Konfis und interessierte Eltern. Treffpunkt war die Martin-Luther-Kirche auf der Lohe. Pünktlich um 17.00 Uhr startete unsere gemeinsame Fahrradtour durch die Emmaus-Kirchengemeinde.

Auch wenn der Himmel nicht gerade nach bestem Fahrradwetter aussah, war die Stimmung von Anfang an super. Unterwegs begegneten uns viele Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Passantinnen und Passanten, die uns freundlich und rücksichtsvoll vorbeiwinkten. Mit John und Jerry kamen unterwegs sogar noch zwei Gäste dazu, die sich unserer Gruppe anschlossen.

© 2026 Ev. Emmaus-KG BO

Unser Weg führte uns zu ganz unterschiedlichen Orten unserer Kirchengemeinde: zum Museumshof mit seinem Glockenturm, zur Auferstehungskirche, zum Haus der Kirche in der Lennéstraße, zum Tambarareplatz, zur Rehmer Friedhofskapelle und schließlich zur Laurentiuskirche in Rehme.

An einigen Stationen legten wir bewusst längere Stopps ein. In der Auferstehungskirche beschäftigten wir uns mit dem Nagelkreuz. Ein kräftiger Regenschauer sorgte anschließend für eine spontane Planänderung: Statt draußen weiterzufahren, machten wir einen Abstecher in die Räume der Telefonseelsorge im Haus der Kirche. Dort erfuhren wir, was die Telefonseelsorge macht und wie sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Die Konfis hörten aufmerksam zu und bekamen einen Eindruck davon, wie wichtig es ist, dass Menschen jemanden haben, der ihnen zuhört.

© 2026 Ev. Emmaus-KG BO

Ein besonders nachdenklicher Halt erwartete uns in der Rehmer Friedhofskapelle. Dort schauten wir uns ein Kirchenfenster genauer an, das viele Gedanken über unser Leben anstößt: Wo kommen wir her? Wohin führt unser Weg? Und was bleibt am Ende?

Das Fenster zeigt einen überwiegend hellen Weg, der durch grüne Auen zu führen scheint. Oben rechts sprudelt frisches Wasser aus einer Quelle. Doch der Weg verläuft nicht immer gerade und ohne Hindernisse. Unterbrechungen und Abbrüche gehören ebenfalls dazu. Sie erinnern an Erlebnisse, die uns prägen, und an Menschen, die uns wichtig sind. Da gibt es schöne Erinnerungen, aber auch schmerzhafte Erfahrungen. Denn beides gehört zum Leben.

Zwei Zeichen fallen besonders auf: ein großes Dreieck und ein fast geschlossener Kreis. Sie stehen für Alpha und Omega, den ersten und den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets – für Anfang und Ende. Der Weg führt schließlich, umgeben von einem kräftig roten Rahmen, weiter in leuchtenden Farben. Ein Bild, das Hoffnung macht und daran erinnert, dass unser Leben bei Gott geborgen ist.

Dazu passt ein Vers aus Psalm 37:

„Befiehl dem Herrn deinen Weg, denn der wird es wohl machen.“

Was kommt nach dem Leben? Was bleibt, wenn wir Abschied nehmen müssen? Gerade an einem Ort wie der Friedhofskapelle werden solche Fragen ganz konkret. Der Psalm erinnert uns daran, dass wir mit unseren Fragen, Sorgen und Hoffnungen nicht allein sind. Wir dürfen darauf vertrauen: Gott wird es wohl machen.

Mit diesem Gedanken machten wir uns auf die letzte Etappe unserer Tour. Ziel war die Laurentiuskirche in Rehme. Dort gab es zum Abschluss noch einen kleinen Snack mit Obst und Süßigkeiten. Gemeinsam ließen wir den Abend und die vielen Eindrücke Revue passieren, bevor sich alle wieder auf ihre Fahrräder schwangen und auf den Heimweg machten.

Unser Fazit: eine abwechslungsreiche Tour mit Bewegung, Begegnungen, neuen Einblicken und Zeit zum Nachdenken. Wir haben unsere Kirchengemeinde einmal aus einer anderen Perspektive erlebt – und festgestellt, dass es unterwegs nicht nur schöne Orte, sondern auch spannende Geschichten und wichtige Fragen zu entdecken gibt. Und der Regen? Der konnte uns die gute Laune jedenfalls nicht verderben!

Text und Bilder: 2026 Ev. Emmaus-KG BO

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Leichte Sprache

Von Johannes Große

Mit dem Fahrrad durch die Emmaus-Kirchengemeinde

Unterwegs mit den Konfis

Am Samstag, den 10. Oktober 2026, gab es eine Fahrradtour.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden von Pfarrer Mengel machten mit. Kurz sagt man: Konfis.

Auch Eltern und andere interessierte Menschen waren eingeladen.

Wir trafen uns an der Martin-Luther-Kirche auf der Lohe. Um 17 Uhr ging es los.

Das Wetter war nicht besonders gut. Aber alle hatten gute Laune.

Viele Menschen waren freundlich zu uns. Autofahrerinnen und Autofahrer ließen uns vorbei. Auch Menschen zu Fuß winkten uns freundlich zu.

Unterwegs kamen noch zwei Gäste dazu. Sie hießen John und Jerry. Sie fuhren ein Stück mit uns.

Wir besuchen verschiedene Orte

Unsere Fahrradtour führte uns zu vielen Orten der Emmaus-Kirchengemeinde.

Wir besuchten:

- den Museumshof mit seinem Glockenturm

- die Auferstehungskirche

- das Haus der Kirche in der Lennéstraße

- den Tambarareplatz

- die Friedhofskapelle in Rehme

- die Laurentiuskirche in Rehme

An einigen Orten machten wir eine längere Pause. Dort gab es viel zu entdecken und zu besprechen.

Das Nagelkreuz in der Auferstehungskirche

In der Auferstehungskirche beschäftigten wir uns mit dem Nagelkreuz.

Danach regnete es sehr stark.

Deshalb änderten wir unseren Plan. Wir fuhren zum Haus der Kirche. Dort sind auch die Räume der Telefonseelsorge.

Die Telefonseelsorge hilft Menschen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Menschen zu.

Menschen können dort anrufen, wenn sie Sorgen haben. Oder wenn sie sich allein fühlen und Hilfe brauchen.

Die Konfis erfuhren, wie die Telefonseelsorge arbeitet.

Sie lernten: Es ist wichtig, dass jemand zuhört. Besonders dann, wenn es einem nicht gut geht.

Ein besonderes Kirchenfenster

Danach fuhren wir zur Friedhofskapelle in Rehme.

Dort sahen wir uns ein Kirchenfenster genauer an.

Das Fenster bringt uns zum Nachdenken.

Zum Beispiel über diese Fragen:

- Woher kommen wir?

- Wohin führt unser Weg?

- Was bleibt von unserem Leben?

Das Fenster zeigt einen hellen Weg. Der Weg führt durch grüne Wiesen.

Oben rechts sieht man eine Quelle. Dort kommt frisches Wasser aus der Erde.

Aber der Weg ist nicht immer gerade. An manchen Stellen ist er unterbrochen.

Das erinnert uns an unser Leben.

Auch unser Leben verläuft nicht immer so, wie wir es uns wünschen.

Wir erleben schöne Dinge. Wir haben gute Erinnerungen. Aber wir machen auch schmerzhafte Erfahrungen.

Manche Menschen sind uns besonders wichtig. Wenn wir sie verlieren, tut das weh.

All diese Erlebnisse gehören zu unserem Leben.

Zeichen für Anfang und Ende

Auf dem Kirchenfenster sehen wir zwei besondere Zeichen.

Das eine Zeichen ist ein großes Dreieck. Das andere Zeichen ist fast ein geschlossener Kreis.

Die Zeichen stehen für Alpha und Omega.

Alpha ist der erste Buchstabe des griechischen Alphabets. Omega ist der letzte Buchstabe.

Alpha und Omega stehen für Anfang und Ende.

Das erinnert uns daran: Unser Leben hat einen Anfang und ein Ende.

Am Ende des Weges sehen wir leuchtende Farben. Ein kräftiger roter Rahmen umgibt den Weg.

Das Bild macht Hoffnung.

Es erinnert uns daran: Gott begleitet uns auf unserem Lebensweg. Wir dürfen darauf vertrauen, dass unser Leben bei Gott gut aufgehoben ist.

Gott begleitet unseren Weg

In der Bibel steht ein Satz aus Psalm 37:

„Befiehl dem Herrn deinen Weg, denn der wird es wohl machen.“

Das bedeutet:

Wir dürfen Gott unseren Lebensweg anvertrauen.

Wir dürfen mit unseren Sorgen und Fragen zu Gott kommen. Auch unsere Hoffnungen dürfen wir mit ihm teilen.

Manchmal müssen wir von einem Menschen Abschied nehmen. Vielleicht ist ein Mensch gestorben.

Dann fragen wir uns:

Was kommt nach dem Tod? Was bleibt von einem Menschen?

In einer Friedhofskapelle denken wir besonders über solche Fragen nach.

Der Satz aus der Bibel macht uns Mut.

Er sagt uns: Wir sind mit unseren Fragen nicht allein.

Wir dürfen darauf vertrauen: Gott ist bei uns. Wir sind bei ihm geborgen.

Die letzte Station unserer Tour

Mit diesen Gedanken fuhren wir weiter.

Unser Ziel war die Laurentiuskirche in Rehme.

Dort wartete ein kleiner Imbiss auf uns. Es gab Obst und Süßigkeiten.

Wir sprachen über unsere Erlebnisse. Wir dachten noch einmal an die vielen Orte und Begegnungen.

Dann stiegen alle wieder auf ihre Fahrräder. Gemeinsam oder allein machten wir uns auf den Heimweg.

Unser Fazit

Die Fahrradtour war abwechslungsreich.

Wir waren gemeinsam unterwegs und hatten Bewegung an der frischen Luft.

Wir lernten neue Orte kennen. Wir erfuhren interessante Dinge über unsere Kirchengemeinde.

Wir nahmen uns auch Zeit zum Nachdenken.

Dabei wurde deutlich: Es gibt in unserer Kirchengemeinde viele schöne Orte. An diesen Orten gibt es spannende Geschichten und wichtige Fragen.

Und der Regen?

Der konnte uns die gute Laune nicht verderben!

Text und Bilder: 2026 Ev. Emmaus-KG BO

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Englisch

By Johannes Große

Cycling Through the Emmaus Parish –
Out and About with the Confirmation Class

On Saturday, 10 October 2026, it was time for Pastor Mengel’s confirmation class to hop on their bikes and set off! All confirmation candidates and interested parents were invited to join. We met at Martin Luther Church on the Lohe, and at exactly 5 p.m., our group set off on a cycling tour through the Emmaus Parish.

Although the sky did not look particularly promising for cycling, the atmosphere was great from the very beginning. Along the way, we encountered many drivers and pedestrians who kindly waved us through and showed consideration for our group. John and Jerry even joined us along the route, making two additional guests part of our cycling adventure.

Our route took us to a variety of places within our parish: the Museum Farm with its bell tower, the Church of the Resurrection, the Church Centre on Lennéstraße, Tambarare Square, the Rehme Cemetery Chapel, and finally St. Lawrence’s Church in Rehme.

At several stops, we took the time to explore and reflect. At the Church of the Resurrection, we learned about the Cross of Nails. A heavy rain shower then prompted us to change our plans spontaneously. Instead of continuing outdoors, we made a detour to the rooms of the telephone counselling service at the Church Centre. There, we learned about the work of the telephone counselling service and how it supports people going through difficult times in their lives. The confirmation candidates listened attentively and gained an insight into how important it is for people to have someone who will listen to them.

A particularly thought-provoking stop awaited us at the Rehme Cemetery Chapel. There, we took a closer look at a stained-glass window that invites us to reflect on many questions about life: Where do we come from? Where does our path lead? And what remains in the end?

The window depicts a predominantly bright path that seems to wind through green meadows. In the upper right-hand corner, fresh water bubbles forth from a spring. Yet the path does not always run straight or remain free of obstacles. Interruptions and breaks are part of it, too. They remind us of the experiences that shape us and of the people who matter to us. There are happy memories, but also painful experiences. Both are part of life.

Two symbols stand out in particular: a large triangle and an almost closed circle. They represent Alpha and Omega, the first and last letters of the Greek alphabet, symbolising beginning and end. The path eventually continues in brilliant colours, surrounded by a bold red frame. It is an image that inspires hope and reminds us that our lives are held safely in God’s care.

These thoughts are echoed in a verse from Psalm 37:

“Commit your way to the Lord; trust in him, and he will act.”

What comes after life? What remains when we have to say goodbye? In a place such as a cemetery chapel, these questions become very real. The psalm reminds us that we are not alone with our questions, worries and hopes. We can trust that God will make all things well.

With this thought in mind, we set off on the final leg of our tour. Our destination was St. Lawrence’s Church in Rehme. There, we enjoyed a small snack of fruit and sweets to round off the evening. Together, we looked back on the evening and reflected on all the impressions and experiences we had gathered before everyone climbed back onto their bikes and headed home.

Our verdict: a varied tour filled with physical activity, encounters, new insights and time for reflection. We experienced our parish from a different perspective and discovered that there are not only beautiful places to explore along the way, but also fascinating stories and important questions to consider.

And the rain? It certainly did not dampen our spirits!

Text und Bilder: 2026 Ev. Emmaus-KG BO

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